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Neuigkeiten

Illustration vom Flyer für den Fachtag der Koordinierungsstelle Medienbildung

Dieses Jahr wird der erste Online-Fachtag der Koordinierungsstelle Medienbildung durchgeführt. Am 8. Dezember 2020 findet dieser unter dem Thema »Netz.Werke - Vernetzung der Medienbildung in Sachsen« statt.

Im Fokus steht die Vernetzung mit den Bildungsbereichen frühkindliche Bildung, Kinder- und Jugendbildung, Familienbildung, Erwachsenenbildung und Senior*innenbildung. Des Weiteren werden Beispiele bester Praxis und die Erfahrungen, die Akteure und Akteurinnen in der Corona-Zeit machten und machen, thematisiert.

Nach einem Jahr und ein paar Monaten möchte die Koordinierungsstelle Medienbildung 
    - die Entwicklung in Medienbildungsprojekten und -angeboten reflektieren,
    - Formen und Wirksamkeit der regionalen und landesweiten Vernetzung weiterentwickeln und
    - die regionale Vernetzung in den Blick nehmen.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung erscheinen im November.

Wettbewerbsstart »Medienpädagogischer Preis 2020«: Gegen Ausgrenzung und Mobbing – Für ein faires Miteinander

Citycard App in die Zukunft © SLM

Die Sächsische Landesmedienanstalt und das Sächsische Staatsministerium für Kultus rufen Schulen, Hochschulen, Kindertagesstätten, Jugend- und Familienzentren, Initiativen und Vereine aus ganz Sachsen dazu auf, sich mit ihren Medienprojekten für den Medienpädagogischen Preis zu bewerben. Der Wettbewerb wird trotz des zurzeit eingeschränkten Regelbetriebs der Kindertagesbetreuung und der Schulen sowie der Kontaktbeschränkungen ausgerufen, um digitale Ansätze zu fördern und bereits durchgeführte Medienprojekte zu würdigen.

Der diesjährige Themenpreis richtet sich an Projekte »Gegen Ausgrenzung und Mobbing - Für ein faires Miteinander«. Bereichert wird der Wettbewerb erneut um den von der Sächsischen Staatsregierung ausgelobten Sonderpreis »App in die Zukunft«, der unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Michael Kretschmer steht. Nach dem erfolgreichen Start des Sonderpreises im letzten Jahr werden junge Sachsen zwischen 13 und 27 Jahren erneut dazu aufgerufen, sich mit innovativen Apps und Ideen für ein besseres Miteinander zu bewerben.

Auf die Bewerberinnen und Bewerber warten neun Preise mit insgesamt 18.000 Euro Preisgeldern. Sechs Preise werden für die besten Medienkompetenzprojekte mit Kindern, mit Jugendlichen und mit Erwachsenen ausgelobt. Sie sind der eigentliche Kern des Medienpädagogischen Preises, denn sie veranschaulichen, was in welchem Alter an Wissen und Reflexionsimpulsen für die Nutzung digitaler Medien gebraucht wird.

Bewerbungsschluss ist am 15. September 2020. Die besten Medienprojekte und Apps sollen am 3. Dezember 2020 prämiert werden.

Förderung digitaler Medienbildungsangebote für Erwachsene

Menschen um einen Tisch mit digitalen Endgeräten und Blöcken, die miteinander reden und eine Frau schreibt mit. © Pixabay.com

Die Sächsische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) fördert in ihrem aktuellen Aufruf digitale Medienbildungsangebote für Erwachsene. Gerade in diesen Zeiten ist es auch möglich reine Online-Angebote oder Blended-Learning-Angebote, die zwischen Präsenz- und Online-Form wechseln, einzureichen.

Wer kann sich bewerben: Den Antrag stellen können sächsische Vereine, Initiativen und Einrichtungen. Ausgenommen sind Einzelpersonen und Betreiber von Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanälen (SAEK).

Leitziel: Es wird dazu aufgerufen vor allem mit inhaltlich und methodisch überzeugenden, kreativen Umsetzungsideen zur Stärkung der Medienkompetenz von Erwachsenen, beispielsweise Eltern, Senior*innen oder Multiplikator*innen, eine Förderung bei der SLM zu beantragen.

Antragstellung: Gefordert wird, neben einer klaren medienpädagogischen Zielstellung, eine ausführliche Projektbeschreibung einschließlich eines Zeitplanes, sowie ein Kosten- und Finanzierungsplan mit Ausweisung des beantragten Förderanteils der SLM.

Förderumfang: Der bei der SLM beantragte Förderanteil sollte einen Umfang von 2.500,00 Euro je Projekt nicht überschreiten. Die Förderung erfolgt in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel für das Jahr 2020.

Einsendeschluss: Bewerbungen können bis 09.06.2020 an info@slm-online.de gerichtet werden.

Weitere Aufrufe, sowie Corona-Hilfen, finden Sie in unserer Rubrik Förderungen.

Fake News in Zeiten von Corona

Schrift Fake News an einer Tafel

Mit der Corona Pandemie wurden viele Fake News über den Virus verbreitet. Fake News sind absichtlich verbreitete Falschmeldungen und können zu Angst und Panik führen. Viele medienpädagogische Institutionen und Vereine in Sachsen bieten daher ihre Hilfen an, in Form von aufklärenden Webseiten, Materialien, Videos oder Online-Veranstaltungen zu dem Thema. Und auch jede*r selbst kann sich informieren oder Fake News bei Newsportalen melden. Hier ein paar ausgewählte Angebote:

 Meldung

Melden kann man Fake News bei mimikama. Die österreichische Seite bietet einen Newsletter an mit aktuellen Falschmeldungen und Berichterstattungen, um diese als falsch oder richtig darzulegen und zu bestätigen.

Auch beim CORRECTIV kann man Falschmeldungen anzeigen. Das Correktiv hat einen Newsroom hierzu errichtet und wer möchte kann sich hier den Faktencheck als Newsletter zweiwöchentlich zusenden lassen.

Aufklärung

Allgemein einsehen kann man Fake News zum Beispiel beim Faktenfinder von der Tagessschau. Hier gibt es ein Spezial zu Falschmeldungen zum Coronavirus. 

Erkennung

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Checkliste erstellt, mit der man Falschmeldungen selbstständig überprüfen kann.

Und die niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung hat eine App »Fake News Check« (iOS und Android) entwickelt, mit der man ebenfalls mittels einer Checkliste überprüfen kann, ob es sich um Fake News handelt. Sie soll Lernende dabei unterstützen, falsche Beiträge im Netz zu erkennen.

 

Für Kinder und Jugendliche

Stark davon betroffen sind leider auch Kinder und Jugendliche, die über die Messenger oder andere Dienste schnell mal Falschmeldungen erhalten und weiterverbreiten. Es gibt spielerische Ideen und Möglichkeiten, die entwickelt wurden, um aufzeigen, was zum einen Falschmeldungen sind, warum diese verbreitet werden, wie man sie erkennt und was man in solchen Fällen machen kann.

Seitenstark.de hat für Kinder ein Video herausgebracht. Das Video gibt Tipps, wie man »Fake News« erkennen kann (mit Raterunden).

Und der SWR (Südwestdeutsche Rundfunk) hat ein Chatspiel entwickelt: SWR Fakefinder. Hier werden auch die Bilderrückwärtssuche mit TinEye und Internetrecherchen mit Hoaxsearch.com und Fakes über Kettenbriefe genauer erläutert.

Für Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren hat die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen eine App entwickelt. Das interaktive Textadventure bietet sich an, um unterschiedliche Aspekte der Themen »Fake News« und »Verschwörungstheorien« spielerisch kennenzulernen, Entlarvungsstrategien zu verstehen und anzuwenden sowie generell für das Thema zu sensibilisieren.

Nachholtermin: Aktionstag Counterspeech am 28.02.2020

Aktionstag Gegenrede und Counterspeech am 28.02.2020 © canva.com

Fast jede Person ist in sozialen Medien mit hasserfüllten, abwertenden oder menschenfeindlichen Äußerungen in Berührung gekommen. Derartige Beiträge vergiften den gesellschaftlichen Diskurs und sie dürfen deswegen nicht unwidersprochen bleiben. Leicht gesagt. Leicht getan? Unser Aktionstag richtet sich insbesondere an Menschen, die erfahren möchten, wie man selbst mit kleinen Mitteln aktiv GEGENreden kann, welche Narrative hinter hetzerischen Äußerungen stecken und welche Strategien und Instrumente es für GEGENrede gibt.

Nach einem Impulsvortrag haben Sie Gelegenheit, Ihre Erfahrungen und Fragen in drei parallel laufende Workshops einzubringen:

Workshop 1: Kommunikation im Netz. Gegenrede und Tools für Einsteiger und Einsteigerinnen (Fabian Soding, Sabine Kirst von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung)

Workshop 2: Memes als Form der Gegenrede gestalten und einsetzen (Anne Neuber vom Verein Aktion Zivilcourage)

Workshop 3: Strategien für Gegenrede in sozialen Netzwerken (Gilda Sahebi vom #NoHateSpeech Movement)

Die Workshops werden je zweimal angeboten. Die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen je Workshop ist auf 15 Personen begrenzt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bei unserem Kooperationspartner, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, können Sie sich anmelden:

Bitte melden Sie sich per E-Mail bis 20. Februar 2020 an: Frau Sabine Kirst, sabine.kirst@slpb.smk.sachsen.de oder Frau Görschel, carola.goerschel@slpb.smk.sachsen.de

Aufruf zur Fotoaktion #vonBerufMedienpaed auf Instagram, Facebook, Twitter

Bild vom Schreibtisch mit Tastatur, Maus, Handy und Postkarte
KSM-Schreibtisch von Janet Torres Lupp unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0) 

Die Zeitschrift für Medienpädagogik »merz« und der Medienpädagogik Praxis Blog haben eine Aktion und damit einen Aufruf gestartet, sich mit seinen Fotos zum Beruf Medienpädagogin/Medienpädagoge zu beteiligen. Bis zum 28. Januar kann man von seinen Alltagssituationen und auch Lieblingstools Fotos oder Memes machen und in den Netzwerken Facebook, Instagram oder Twitter veröffentlichen. Dazu postet man am besten ein Foto in einem der genannten Netzwerke und versieht das Bild mit dem Hashtag #vonBerufMedienpaed und dem Lizenzhinweis »CC BY 4.0«. Nähere Informationen auf der Seite von Creative Commons: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0  oder auf den Seiten der Veranstalter*innen. Man kann das Foto aber auch direkt an merz@jff.de oder blog@medienpädagogik-praxis.de mailen.

Es geht vor allem darum, darauf aufmerksam zu machen, was den Beruf des Medienpädagogen oder der Medienpädagogin ausmacht. Oft wird man gefragt, was sich hinter dieser Tätigkeit verbirgt und viele können sich auch nach diversen Erläuterungen weiterhin nichts darunter vorstellen. Dem soll jetzt mit diesem visuellen Aufruf entgegengewirkt werden.

Der Bonus dabei: Die besten Fotos werden im Thementeil der April-Ausgabe der Zeitschrift »merz« abgedruckt und auf www.merz-zeitschrift.de und auch im Medienpädagogik Praxis-Blog veröffentlicht.

Medienpädagogischer Preis 2019

Preisträgerinnen und Preisträger vom Medienpädagogischer Preis 2019 © Koordinierungsstelle Medienbildung

Gestern, am 04.12.2019, war ein besonderes Highlight in der Schauburg in Dresden: Die Preisverleihung vom Medienpädagogischen Preis 2019. Der Preis wird vergeben von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) und vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus (SMK).

Neu ist der Sonderpreis App in die Zukunft, der dieses Jahr vom sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer überreicht wurde. Dieser ging an: Konstantin Krauthäuser und Robert Schröder für die App TUOVU – eine innovative App zur Vermittlung von Nachhilfe. Weiterer Gewinner ist Florian Stahr mit der App Das HGR – die App für Schüler des Humboldt-Gymnasiums in Radeberg. Und für ihre App-Idee Jugendrubrik in der Stadt-App Weisswass(er)leben hat eine Schülerfirma aus Schülern der 9. Klasse der Mittelschule Schleife und der Bruno-Bürgel-Oberschule Weißwasser den Preis erhalten.

In der Kategorie Bestes Medienkompetenzprojekt zum Sonderthema »Digital – für ALLE!« hat gewonnen: Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e. V. in Kooperation mit der Karl-Neumann-Schule für geistig Behinderte in Eilenburg.

In der Kategorie Bestes Medienkompetenzprojekt mit Kindern hat im schulischen Bereich die Grundschule Malschwitz mit ihrer Trickfilm-Werkstatt gewonnen. Und im außerschulischen Bereich hat die Medienwerkstatt Leipzig den Preis für ihr Projekt Netzkompetent! – Mein Netz. Mein Werbespot annehmen dürfen.

In der Kategorie Bestes Medienkompetenzprojekt mit Jugendlichen waren die Gewinner im schulischen Bereich die Artur-Becker-Oberschule Delitzsch mit ihrem Projekt Mach dir dein eigenes Bild! und im außerschulischen Bereich war es der Deutsche Kinderschutzbund Kreisverband Aue-Schwarzenberg e. V. mit ihrem Projekt deutsch-tschechisches Naturcamp im Naturschutzzentrum Erzgebirge.

Und in der letzten Kategorie Bestes Medienkompetenzprojekt mit älteren Jugendlichen und Erwachsenen sind die Gewinner zum einen im schulischen Bereich die Arwed-Rossbach-Schule, Berufliches Schulzentrum der Stadt Leipzig, mit dem Projekt Gemeinsam sind wir stark – eine neue Homepage für den Förderverein des Schulbiologiezentrums der Stadt Leipzig erstellen. Und im außerschulischen Bereich hat die Hörfunk- und Projektwerkstatt Leipzig (HUP) e. V. mit dem Projekt Radio Inklusive gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger und auch an die Nominierten sowie die Unterstützerinnen und Unterstützer.

Rückblick auf das GMK Forum, die Visionale und die Play19

© PLAY19 Gaming Festival

In der letzten Woche überschlugen sich die medienpädagogischen Veranstaltungen. Gleich drei tolle Events konnte man Ende der Woche besuchen. 

Den Anfang machte das 36. Forum Kommunikationskultur der GMK - ein Fachtag zum Thema Utopie und Dystophie mit vielen Impulsen und Workshops aus Wissenschaft und Praxis.

In Hamburg fand derweils das PLAY19 Creative Gaming Festival statt. Von einer interaktiven Gamingausstellung über Talkrunden mit EntwicklerInnen und KünstlerInnen gab es viel zu erleben und ließ für viele Spielefans das Herz höherschlagen! 

Am Sonntag wartete dann abschließend noch ein echtes Highlight: Die VISIONALE Leipzig - einem jährlich stattfindenden Medienwettbewerb, der junge Medienbegeisterte aufgerufen hat, ihre Ideen und Projekte einzureichen. Diese Beiträge wurden dann noch einmal gebündelt gezeigt. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden hierbei in den Kategorien Medienstarter, Schule macht Medien sowie Medienmacher ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Aufbau einer Referentenkarte für Sachsen

Illustration von vernetzten Menschen © Bild von Gordon Johnson auf Pixabay

Die Idee gibt es schon lange: Eine sachsenweite Karte, die die Akteurinnen und Akteure der Medienbildung sichtbar macht. In der MESA, Broschüre »Medienbildung in Sachsen. Landesstrategie zur Förderung der Medienbildung im außerschulischen Bereich«, steht dieser Punkt als eine der Maßnahmen der Koordinierungsstelle Medienbildung beschrieben (vgl. Seite 17). Wir möchten mit dieser Karte eine Möglichkeit schaffen, dass in Sachsen nach Medienbildungsanbietern und -anbieterinnen gesucht werden kann. Durch die Verortung auf einer Karte und mit den Informationen wie zum Beispiel zu Zielgruppe, Thema, Ansprechpartner oder Ansprechpartnerin, wird die Nutzung leicht gemacht.

Ein Beispiel: Jemand, der ein Seminar zur Filmbildung in Görlitz sucht, kann direkt auf der Sachsenkarte in Görlitz schauen, ob es Anbieter oder Anbieterinnen zu dem Thema gibt. Gibt es sie nicht, kann er oder sie auch im weiteren Umkreis von Görlitz suchen und dann diejenigen anschreiben, die sich dort eingetragen haben.
Das Netzwerk Medienpädagogik hat schon vor langer Zeit auf ihrer Seite damit angefangen. Und auch andere Bundesländer wie Sachsen-Anhalt oder Nordrhein-Westfalen haben solch einen medienpädagogischen Atlas. Nun zieht auch Sachsen nach und baut eine Referentenkarte auf. Wir freuen uns, wenn die Karte publik gemacht wird, die medienpädagogischen Akteure diese mit Leben füllen und damit die vielfältigen Themen und Angebote sichtbar werden.

Den Punkt »Referentenkarte« finden Sie in der Navigationsspalte oder unter dem folgenden Link:

9. Sächsisches Schülerfilm-Festival und Erklärvideo- Wettbewerb 2019

Foto der Preisträgerinnen und Preisträger aus dem Jahr 2018 © Film ab! Schülerfilmfestival Sachsen

Das sächsische Schülerfilm-Festival Film ab! geht mit einer neuen Ausgabe an den Start. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr der Erklärvideo-Wettbewerb der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung: Neben den Filmen werden Videos gesucht, die aktuelle politische Themen in 3 Minuten unterhaltsam erklären.
Das Festival präsentiert die Filmarbeit sächsischer Schulen und macht die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler einer größeren Öffentlichkeit zugänglich. Neben Workshops rund ums Filmemachen und der Präsentation der Filme auf der großen Leinwand, gibt es Preise in den unterschiedlichen Kategorien zu gewinnen.

Eingereicht werden können alle Filme und Erklärvideos, die im Schuljahr 2017/2018 und 2018/2019 im Rahmen des Unterrichts, in AGs oder im Rahmen von Projekttagen oder -wochen an sächsischen Schulen entstanden sind. Die Filme und Videos müssen von und mit Schülerinnen und Schülern umgesetzt worden sein. Aus den Einreichungen – egal ob Spielfilm, Literaturverfilmung, Animationsfilm, Dokumentarfilm oder Experimentalfilm – wählt eine Vorjury etwa 20-25 Nominierungen in drei Alterskategorien aus. Alle Filmeinreichungen sollten die Länge von 30 Minuten nicht überschreiten. Erklärvideos sollten nicht länger als 3 Minuten sein. Die Filme müssen als DVD eingereicht oder als Datei hochgeladen werden.

Einsendeschluss ist Dienstag, der 15. Oktober 2019

Veranstaltet wird das Sächsische Schülerfilm-Festival vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus in Kooperation mit der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM).
Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung ist Kooperationspartner für den Erklärvideo-Wettbewerb Erklärbär.

Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2019

Schwarz weiß Bild Hand, die mit einem Zettel zur Urne führt © Elements5 Digital auf Unsplash

Das Netzwerk Medienpädagogik Sachsen ist sowohl Sprachrohr als auch Anlaufstelle für die sächsische Medienpädagogik, in dem sie Informations- und Erfahrungsaustausch initiieren und Akteurinnen und Akteure bei ihrer Arbeit beratend und begleitend zur Seite stehen.

Im Zuge der Landtagswahl 2019 interessiert sich das Netzwerk für die zukünftigen Pläne der einzelnen Parteien des aktuellen Sächsischen Landtags im Bereich der Medienbildung und entwickelte Wahlprüfsteine, zu denen sich jede Partei positionieren sollte.
Hierbei wurden drei Kategorien entwickelt, in denen es u.a. um konkrete Maßnahmen für die Stärkung und die Verankerung von Medienbildung geht. 

Die Fragen und jeweiligen Antworten sind nun online und können über den unten stehenden Link nachgelesen werden.

Medienkompetenzpreis Mitteldeutschland 2019

Preisträgerinnen und Preisträger des Medienkompetenzpreises 2019 © MDR/punctum/Stefan Hoyer

Die Preisträgerinnen und Preisträger vom Medienkompetenzpreis Mitteldeutschland stehen fest und wurden bei der Preisverleihung gebührend gefeiert. Diese fand am 22.06.2019 im MDR Gebäude Leipzig statt unter der Moderation von Tim Wiese, Moderator und Diplom-Journalist, und der Beatboxerin Loopmotor aus Dresden.

Gewonnen haben in der Kategorie »Bestes Mitteldeutsches Medienkompetenzprojekt für/mit Kinder/n bis 12 Jahre« die zwölf Schülerinnen und Schüler im Alter von acht Jahren der Dresdner Förderschule »Sankt Franziskus« mit ihrem Film zum »ABC der Tiere«.

In der Kategorie »Bestes Mitteldeutsches Medienkompetenzprojekt für/mit Jugendliche/n von 13 bis 19 Jahre« gewann das Thüringer Medienbildungszentrum für Schülerinnen und Schüler aus Thüringen, welche durch Thüringer Bürgerradios und der (Kinder-)Universität Erfurt unterstützt wurden. Ihr Projekt heißt »Post an Alex« und ist eine Projektplattform, die sich mit den Forschungsschwerpunkten Humboldts auseinandersetzt. 

In der Kategorie »Bestes Mitteldeutsches Medienkompetenzprojekt für/mit Erwachsene/n« hat der Medienclub Leipziger Löwen, unterstützt durch den GAM e.V. Leipzig und das Seniorenkolleg der Universität Leipzig gewonnen. Sie haben einen multimedialen Stadtrundgang durch Leipzig erstellt mit den Namen »Ich höre was, was du nicht siehst«.

In der Kategorie »Bestes Produkt eines Mitteldeutschen Medienkompetenzprojektes« gewann ein Spielfilm mit dem Titel »Ein Traum vom Glück« von Schülern der Jenaplan-Schule Jena.

Und die »Beste Idee für die Realisierung eines Mitteldeutschen Medienkompetenzprojektes« gewann das Thüringer Medienbildungszentrum mit »DIA – Die Influencer Academy – Ein medienpädagogisches Drama Game«.

Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger aus Mitteldeutschland.

Klickwinkel-Videowettbewerb 2019!

Junger Mann sitzt vor der Kamera und wird interviewt. © Bild von Rodrigo Souza auf Pexels

Weite deinen digitalen Blick - das ist das Anliegen der Initiative der Vodafone Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Was steckt konkret dahinter? Klickwinkel fordert Kinder und Jugendliche auf, einen Schritt aus der gewohnten Alltagswelt herauszutreten und ein Thema in der eigenen Umgebung zu finden, das Menschen bewegt. Wie nimmst du deine Umwelt wahr? Hast du stets alles im Blick oder schaust du nur aus deinem Blickwinkel? Bist du immer auf dem neuesten Stand oder verlässt du nur ungern deinen Standpunkt? Gehst du offen durch die Welt oder vertraust du nur deinem Weltbild?
Ziel soll es sein, ein ganz eigenes Video zu drehen und die Menschen darin zu Wort kommen zu lassen. Welche Einstellungen haben Betroffene und andere Personen in deiner Umgebung zu diesem Thema? Interviewt sie! Achtet dabei aber auch auf Fakten und Hintergründe zu den jeweiligen Themen und recherchiert zusätzlich dazu.

Unterstützung erhalten die Kinder und Jugendlichen über unterschiedliche Tutorials auf der Website, auf der sie sowohl wichtiges Hintergrundwissen als auch praktische Tipps und Tricks mit auf den Weg bekommen. Ergänzt werden die Videotutorials für Jugendliche durch altersgerechte Unterrichtsmaterialien, die u. a. an weiterführenden Schulen eingesetzt werden können, um die Medienkompetenz und politische Bildung zu stärken.

Klickwinkel freut sich über zahlreiche Beiträge!

Was ist noch wichtig zu wissen? Einsendeschluss ist der 30.11.2019.

Alle weiteren Informationen, Tipps, Tricks und mehr unter:

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