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Ziele

Ziele der außerschulischen Medienbildung in Sachsen

Die Landesstrategie »Medienbildung in Sachsen« (MESA) der Sächsischen Staatsregierung begegnet der Digitalisierung aller Lebensbereiche und der damit verbundenen zunehmenden Rele­vanz von Medien­bildung für die Bevölkerung. Sie verdeutlicht, welche Ziele und Maßnahmen in Sachsen verfolgt werden, um zu einer grundlegenden Medienbildung der sächsi­schen Bürgerinnen und Bürger beizutragen, und diese unabhängig von ihrem sozio-kulturellen Hintergrund zu aktiven Mitgestaltern des Transformationsprozesses zu befähigen.

Im Zuge des lebensbegleitenden Lernens zeigt die MESA Handlungsbedarfe in den fünf Bildungsbereichen auf:

  1. Frühkindliche Bildung,
  2. Kinder- und Jugendbildung,
  3. Familienbildung,
  4. Erwachsenenbildung,
  5. Seniorenbildung.

Sie verdeutlicht die Bedeutung der Medienbildung für die aktive, selbstbestimmte und reflektierte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Leitziele der MESA sind:

  1. Die Aktivitäten zum Thema Medienbildung im Freistaat Sachsen werden gesteuert, koordiniert und sichtbar gemacht.
  2. Medienbildung ist in den Bildungsbereichen der frühkindlichen Bildung, Kinder- und Jugend-, Familien-, Erwachsenen- und Seniorenbildung verankert und wird weiter­entwickelt.
  3. Die sächsische Bevölkerung erwirbt grundlegende Medienkompetenz mit dem Ziel der Befähigung zur Teilhabe und Mitgestaltung an medial und insbesondere digital gestützten Pro­zessen der Gesellschaft.

Im Juli 2019 wurde die MESA durch das Kabinett verabschiedet. Gemeinsam mit externen Akteuren hat das Sächsische Staatsministerium für Kultus die Landesstrategie erarbeitet. Dazu wurden Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Zielgruppen wie Lehrer, Erzieher, Erwachsenenbildner, Eltern und Schüler sowie die Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt.

Broschüre: »Medienbildung in Sachsen. Landesstrategie zur Förderung der Medienbildung im außerschulischen Bereich«

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